12 von 12 im Mai 2026: Der Diktagraf am Werk – Zwölf Momente eines Diktagrafischen Tages

Diktagrafische Mitteilung DGM des Referates 2.1 Werkstatt der Abteilung II für Praktische Diktagrafie in der Hauptstelle für Diktagrafische Angelegenheiten

Sonderausgabe: Tagesprotokoll vom 12. des Monats Mai

„12 von 12“ ist ein Format für Blogbeiträge, bei dem jeweils am 12. eines jeden Monats 12 Bilder gefasst werden, die den Tag dokumentieren. Zu jedem Bild gibt es optional eine Bildunterschrift oder einen kurzen Text. Von Chad Darnell ins Leben gerufen, wird dieses Format inzwischen auf dem Blog „Draußen nur Kännchen“ fortgeführt – eine durchaus, wenn auch nicht explizit beabsichtigt diktagrafische Form, so dass die Generalsekretärin der Hauptstelle für Diktagrafische Angelegenheiten die Partizipation an dieser Bewegung anregte und das Referat 2.1 Werkstatt der Abteilung II für Praktische Diktagrafie um einen Beitrag aus dem schaffenden Alltag des Ateliers bat. Nachfolgend sehen Sie das Ergebnis des ersten 12-von12-Berichts.

eine geometrische Form, die aus dem Datum des 12. Mai 2026 generiert wurde

1 – 07:12 Uhr | Meditation
Gedanken und Assoziationen zum permutatorisch-quadratischen Datum von heute – pqd12052026; Notizen dazu im Diktagrafischen Journal

2 – 08:30 Uhr | Frühstück
Bevor die Diktagrafischen Operationen nach Ausführung verlangen, ist eine gründliche Stärkung vorgesehen. Diese Maßnahme steht vor der eigentlichen Diktagrafischen Arbeit und bedarf daher keines Antrages.

3 – 09:15 Uhr | Präparation
Die Arbeit im Atelier beginnt mit dem Aufziehen eines Bildträgers für eine geplante Zeitungsdiktagrafie. Mangels Entscheidungen zur kodexgerechten Ausführung wurde die Weiterarbeit daran vertagt – jedoch wurden eine Vorlage ausgewählt und eine neue Diktagrafische Operation zur Registrierung eingereicht.

4 – 10:03 Uhr | Braune Randwanze
Ein ungebetener aber sehr interessanter Gast genehmigt sich antragslos eine Audienz im Diktagrafischen Atelier und inspiziert sachkundig den Bildträger für die Zeitungsdiktagrafie.

5 – 11:40 Uhr | Permutatorisches Puzzle
Es folgten einige Versuche zum Permutationslabor am späten Vormittag. Da die Konzentration rückgängig war, sind die Ergebnisse dieser Versuche durchaus zu vernachlässigen.

6 – 12:30 Uhr | Versandaufgaben
Kurz vor der Mittagspause konnte noch ein verkauftes Werk für den Versand vorbereitet werden. Derweil drängten sich Anträge für eine Verpackung und die einheitliche Beschriftung von Versandaufträgen auf, die der Diktagrafischen Bewegung gerechter werden, als das bisher verwendete Notizpapier aus dem Architekturbedarf. Dazu wurden umgehend Notizen angefertigt.

7 – 13:08 Uhr | Mittagspause
Ein Blick auf die Diktagrafische Uhr verrät: Es ist Zeit für eine amtlich bewilligte Unterbrechung der Diktagrafischen Arbeit zwecks Stärkung und Erholung. Das Bild auf der Diktagrafischen Uhr trägt den Titel „Wahnsinnsschritt“.

8 – 14:05 Uhr | Analyse
Die Diktagrafierende nutzt die Zeit nach der Mittagspause bevorzugt für Werkstoff- und Werkzeugkunde, da sie meist den gestärkten und erfrischten Blick für präzise Analysen erfordern. Hier wurde die Vorlage einer bereits registrierten Diktionaldiktagrafik („Artikelbalken„) erneut begutachtet zwecks Überprüfung der Tauglichkeit von weichen Minen im Fallminenstift.

9 – 15:08 Uhr | Arbeitsmittelherstellung
Durch die bereits weiter oben erwähnte Wiederaufnahme der Arbeit am Permutationslabor, wurde vorsorglich ein Vorrat an Diktagrafischem Schwarz angemischt, um zukünftig errechnete Permutationen im Anwendungsfall zügig abdrucken zu können. Zutaten und Herstellungsweise dieser besonderen Farbe sind nicht einmal im Kodex erwähnt – bisher ist es ein gut behütetes Geheimnis, über dessen Transparenz die Generalsekretärin der Hauptstelle noch keine Entscheidung getroffen hat.

10 – 15:45 Uhr | Arbeitsplan
Gegen Ende des Arbeitstages hat sich die Diktagrafierende eine bisher unregistrierte A4-Diktagrafik (DG4) in die „zu bearbeiten“-Ablage gelegt, um daran erinnert zu werden, wie zeitnah eine ordentliche Registrierung des Werkes erfolgen könnte. Es ist Bestandteil der Diktagrafischen Arbeit der folgenden Tage.

11 – 16:00 Uhr | Kaffee und Kodex
Die heutige Arbeit wurde mit der Einsicht in den Diktagrafischen Kodex auf seine Richtigkeit überprüft. Gemäß der fortgeschrittenen Tageszeit handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Kaffee, der diesen Arbeitsschritt angenehmer machte, sondern um einen „Oak Oat Latte“ – einer Zubereitung aus gerösteten Eicheln und Hafermilch.

12 – 16:45 Uhr | Schluss
Trotz Dienstschluss um 16:30 sah sich die Diktagrafierende schon beinah genötigt, in die Überstunden zu gehen, da beim Durchsehen der Akten für morgen durch Zufall eine Zeichnung eines der wichtigsten Werkzeuge in der Diktagrafie zutage kam und Ideen für eine Serie Diktagrafischer Mitteilungen zur Werkzeugkunde anregte. Um der Schließung der Hauptstelle am heutigen Tage gerecht zu werden, wurden zügig einige Notizen dazu verfasst und die weitere Arbeit daran vertagt.

Diktagrafische Klausel

Das vorliegende Tagesprotokoll wurde nach bestem Gewissen erstellt und spiegelt den Diktagrafischen Arbeitstag des 12. des Monats wahrheitsgetreu wider. Es dient der Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit und der Hauptstelle für Diktagrafische Angelegenheiten gleichermaßen.


In freier Ordnung und mit rechtschaffenen Grüßen
Der Diktagraf