Diktagrafische Mitteilung DGM des Referat 2.2 Werkstoff- und Werkzeugkunde der Abteilung II für Praktische Diktagrafie in der Hauptstelle für Diktagrafische Angelegenheiten
Sonderausgabe: Tagesprotokoll vom 12. des Monats Juni
„12 von 12“ ist ein Format für Blogbeiträge, bei dem jeweils am 12. eines jeden Monats 12 Bilder gefasst werden, die den Tag dokumentieren. Gesammelt finden sich zahlreiche Beiträge dieser Art auf dem Blog „Draußen nur Kännchen„. Die Generalsekretärin der Hauptstelle für Diktagrafische Angelegenheiten sah die heutige Ausgabe als besonders geeignet an, die neulich aus Zweiter Hand erworbene Diktagrafentasche und ihr Inventar zu thematisieren.

1 – Meditation
Wie üblich beginnt der Diktagrafische Arbeitstag mit Gedanken und Assoziationen zum Diktagrafischen Datum von heute – DGD12062026; Notizen dazu im Diktagrafischen Journal
2 – Inspektion
Die Ausstattung der neuen Diktagrafentasche bedarf einer vorherigen Inspektion des vorhandenen Platzes und der zweckmäßigen Aufteilung desselben. Dazu wurde die Diktagrafentasche sorgfältig vermessen.


3 – Beschaffung
Durch gründliche Beratung innerhalb des Referates für Werkstoff- und Werkzeugkunde wurde entsprechendes Material zur Bestückung der Diktagrafentasche zusammengetragen.
4 – Unverzichtbar
Die Bestückung der Diktagrafentasche soll unter dem Grundsatz „unverzichtbar“ erfolgen. Sowohl in der theoretischen als auch in der praktischen Diktagrafie hat sich dieser Grundsatz als besonders lohnend herausgestellt. Der Anfang wurde hier mit dem liebsten Werkzeug des Diktagrafen getan: Fallminenstift.


5 – Vorlagen
Ohne Vorlagen keine Diktagrafie – hier wird der Grundsatz der Unverzichtbarkeit erfüllt. Jedoch soll hier deutlich auf die textenthobenen Diktagramme aus den Permutationslaboren hingewiesen werden, die ohne textbezogene Vorlage auskommen, sondern eher Kenntnis der Grundsätze und Regeln für entsprechende Permutationen erfordern. Derzeit wird intensiv an Zeitungsdiktagrafiken DGZ gearbeitet, so dass entsprechende Vorlagen derzeit den Vorrat dominieren.
6 – Kodex
Nicht nur aus der eben unter 5 beschriebenen Notwendigkeit zur Kenntnis der Diktagrafischen Permutationsgesetze, sondern auch, um stets regelkonform arbeiten zu können und gesetzestreue, registrierbare Zeugnisse der Diktagrafischen Arbeit produzieren zu können, darf unter keinen Umständen eine Ausgabe des aktuellen Kodex‘ fehlen. Es sei denn, die Diktagrafierende besticht durch umfassende Kenntnis und kann sie bezeugen.


7 – Bildträger
Ist das Ziel der Diktagrafischen Arbeit nicht nur die intensive Beschäftigung mit der Diktagrafie, sondern sollen dabei auch entsprechende Zeugnisse generiert werden, sind regelkonforme Bildträger unerlässlich. Die Diktagrafentasche sollte eine Auswahl dieser enthalten, jedoch ist sie auf eine Maximalgröße von DIN A4 beschränkt.
8 – Durchschreibpapier
Diktagrafische Zeugnisse, sofern sie der textgebundenen Diktagrafie entspringen, sind grundsätzlich und charakteristisch-traditionell durch die Arbeit mit Durchschreibpapier zu realisieren. Für den sicheren Transport empfiehlt der Diktagraf eine Folienhülle, um alles Umliegende niemals mit Graphit zu beschmutzen, und eine Filztasche, die eventuellen Druck auf das Durchschreibpapier mindert. Es sind farblose Varianten in schwarz und grau zu wählen.


9 – Dokumentenklemmbrett
Zur sicheren Verwahrung von begonnenen Arbeiten in der Diktagrafentasche, ist ein Klemmbrett vorgeschrieben, das nicht nur Bildträger, Rahmen, Durchschreibpapier und Vorlage zusammenhält, sondern auch mit einer schützenden Frontklappe durch Druck verursachte Fehlzeichnungen verhindert. Sie ist unbedingt in schwarz zu verwenden.
10 – Rahmen
Ein aus Pappe gefertigter Abdeckrahmen begleitet Diktagafierende bereits seit den Anfängen der Diktagrafie. Er gewährleistet, dass durch Druck entstehende Fehlzeichnungen im freibleibenden Bildrand entstehen, da er sie zuverlässig abfängt. Meist dienst er zusätzlich auch als Befestigungsgrund für die Vorlage.


11 – Papierklebeband
Mit Papierklebeband werden Vorlagen befestigt, Durchschreibpapier fixiert und Auslassungen abgedeckt. Es ist unerlässlich für die Diktagrafische Arbeit und daher ist ein hochwertiges zu bevorzugen. Auch hier plädiert der Kodex zu farblosen Varianten. Im Kunstbedarf sind Varianten in verschiedenen Breiten und in schwarz und grau zu finden.
12 – Weitere Werkzeuge und eine Wanze
Je nach anzufertigender Diktagrafischer Zeichnung sind weitere Werkzeuge nötig. Während alle Werkzeuge für präparierende Maßnahmen meist in der Werkstatt bleiben, sind die für den eigentlichen Prozess mitzuführen. Dazu gehören unter anderem Lineale, Schablonen, Zirkel, Messer, Radiergummi und Acrylmarker. Es wird hier kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. In der Pause mit peripatetischem Spaziergang wurde heute eine Lederwanze (Coreus marginatus) registriert.

Diktagrafische Klausel
Das vorliegende Tagesprotokoll wurde nach bestem Gewissen erstellt und spiegelt den Diktagrafischen Arbeitstag des 12. des Monats wahrheitsgetreu wider. Es dient der Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit und der Hauptstelle für Diktagrafische Angelegenheiten gleichermaßen.
In freier Ordnung und mit rechtschaffenen Grüßen
Der Diktagraf